
Gearbox-Präsident Randy Pitchford hat klar erklärt, dass der vorgezogene Veröffentlichungstermin von Borderlands 4 rein entwicklungsbedingt war, und Spekulationen über eine mögliche Konkurrenz mit Titeln wie Marathon oder Grand Theft Auto 6 als unbegründet zurückgewiesen.
Erklärung der Terminverschiebung
Der kooperative Shooter Borderlands 4 wurde von seinem ursprünglichen Veröffentlichungstermin am 23. September auf den 12. September für alle Plattformen verschoben, einschließlich PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2.
Branchenanalysten vermuteten zunächst, dass die 11-tägige Verschiebung mit dem Veröffentlichungstermin von Rockstars GTA 6 zusammenhängen könnte, da Take-Two Interactive beide Franchises besitzt. Pitchford betont jedoch, dass die Entscheidung ausschließlich auf der positiven Entwicklungsdynamik beruht.
Zurückweisung von Konkurrenzspekulationen
Gerüchte deuteten auch an, dass Bungies Marathon die Terminänderung beeinflusst haben könnte, da beide Spiele ursprünglich für den 23. September geplant waren. Borderlands 4 wird heute um 14:00 Uhr PT/17:00 Uhr ET/23:00 Uhr MESZ in einer eigenen PlayStation State of Play-Präsentation vorgestellt.
Pitchford betonte auf Twitter: "Unsere Terminanpassung spiegelt 100 %iges Vertrauen in den Entwicklungsfortschritt und die Geschwindigkeit der Fehlerbehebung wider. Diese Entscheidung hat keinerlei Zusammenhang mit dem Veröffentlichungsplan konkurrierender Produkte, weder bestätigten noch spekulativen."
Chris Dring von The Game Business merkte die ungewöhnliche Natur des vorgezogenen Veröffentlichungsdatums im Vergleich zu häufigen Verzögerungen an: "Etablierte Daten existieren bereits in Marketingmaterialien und Suchergebnissen. Eine signifikante kommerzielle Begründung würde eine solche Änderung typischerweise vorantreiben."
Überlegungen zur unternehmensinternen Synergie
Die verzahnte Unternehmensstruktur (Take-Two besitzt sowohl 2K Games als auch Rockstar) gewährleistet, dass die Führungsebene über alle großen Titelentwicklungen informiert ist. CEO Strauss Zelnick hatte bereits im Februar die Strategie zur Veröffentlichungsplanung angesprochen und hob die Bedeutung hervor, Kannibalisierungseffekte zwischen Produkten zu vermeiden und gleichzeitig die Verbrauchernachfrage zu bedienen.
Zelnick sagte gegenüber IGN: "Wir planen Veröffentlichungen strategisch, um die Beschäftigungszyklen der Spieler mit Premium-Titeln zu respektieren. Erfolgreiche Spiele, ob unsere oder die von Wettbewerbern, kommen letztlich dem gesamten Branchenökosystem zugute."
Während GTA 6 sein Ziel für den Herbst 2025 beibehält, räumte Zelnick potenzielle Planungsherausforderungen ein: "Wir bleiben optimistisch, erkennen aber an, dass sich Entwicklungstermine verschieben können. Absolute Garantien erweisen sich in dieser Branche oft als kontraproduktiv."
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